Jetzt im ARD - Der Wolf in Deutschland

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Jetzt im ARD - Der Wolf in Deutschland

9 Jahre 4 Tage her
#347298
In Hart aber Fair, sehr interessant.
Liebe Grüße

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Re: Jetzt im ARD - Der Wolf in Deutschland

9 Jahre 4 Tage her
#347302
Und, wie war es? Hart aber fair, das klingt sehr nach kontroversen Diskussion zweier extremer Gruppen, wahrscheinlich Naturschützer und Jäger und Schafherdenbesitzer.

Wer hat es gesehen und kann berichten?

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Re: Jetzt im ARD - Der Wolf in Deutschland

9 Jahre 3 Tage her
#347368
War leider nur kurz über den Wolf, hauptsächlich ging es um Naturschutz im Allgemeinen. Aber es saßen natürlich auch wieder die obligatorischen Aufputscher dabei, die mit dem kinderfressenden Wolf drohen. Ansonstuaber zu kurz, als wirklich interessant zu sein.
Liebe Grüße

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Re: Jetzt im ARD - Der Wolf in Deutschland

9 Jahre 3 Tage her
#347384
Kontrovers war es, in der Tat.
NaBu, Umweltministerin und Peter Wohlleben (mein Lieblingsförster, der "das geheime Leben der Bäume" etc. geschrieben hat) auf der einen Seite und so ein adeliger Waldbesitzer auf der anderen Seite.
Wenn denn Alle Anwesenden die Bücher von Wohlleben gelesen hätten (quer hätte schon gereicht), wäre die Diskussion sicher einfacher gewesen, weil man von denselben Fakten ausgegangen wäre.

Peter Wohlleben ist für freilaufende Hunde und Wölfe in Wäldern, damit die Rehe nicht überhand nehmen, die vor Allem zu Jägers Wohl gefüttert werden.

Dass der Wald aus dem Gleichgewicht ist und alle Zeichen auf Profit und Sturm stehen ist ja den Wenigsten bekannt.
Ich war angenehm überrascht von den Ansichten der Barbara Hendricks. Aber die Profitgier auf der einen Seite und die Angst vor wildernden Wölfen auf der anderen Seite machen es nicht leicht, der Natur ihren Lauf zu lassen.
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Re: Jetzt im ARD - Der Wolf in Deutschland

9 Jahre 2 Tage her
#347461
anja7326 schrieb:
...Peter Wohlleben ist für freilaufende Hunde und Wölfe in Wäldern, damit die Rehe nicht überhand nehmen, die vor Allem zu Jägers Wohl gefüttert werden.

Den Wolf zu verteufeln, ist natürlich Unsinn, er kann bis zu einer bestimmten Populationsgröße durchaus für den Wildbestand regulierend und gesunderhaltend wirken, aber verniedlichen sollte man ihn nicht. Denn bereits heute hat der Wolf gemerkt, dass er keine Feinde hat und genau dass wird er irgendwann auch ausleben, wenn der vorhandene freie Raum ab einer bestimmten Anzahl Wölfe nicht mehr ausreicht oder er merkt, wie leicht es in Mneschennähe ist, sich zu ernähren. Spätestens dann rückt er dichter an die Zivilisation, mal schauen, was dann passiert, denn bejagt wird er ja nicht.......
Und kann man es wirklich für gut befinden, wenn vom Menschen ernährte Hunde sich im Wald austoben, ständig das Wild in seinen Ruhezonen stören, in Stress versetzen, hetzen und ab und an aus Spaß eins reißen und fressen? Haben nicht auch die Wildtiere das Recht auf ungestörte Rückzugsräume, auf ihren angestammten Lebensraum?

Ist es nicht ein bisschen naiv immer wieder zu behaupten, dass die Jäger das Wild füttern, damit sie mehr schießen, wenn auf der anderen Seite die industrialisierte Landwirtschaft dem Wild fast das ganze Jahr über Nahrung und Deckung im Überfluß verschafft, ohne daß der Jäger aktiv werden muß und oftmals auch garnicht mehr kann?

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Re: Jetzt im ARD - Der Wolf in Deutschland

9 Jahre 2 Tage her
#347473
Wenn der Mensch nicht aufhört über alles was kreucht und fleucht sein Recht auf Ernten zu deklarieren, dann hat keine Wolfspopulation Überlebenschancen.

Da der Mensch die Natur sowieso in fast allen Bereichen extrem ausbeutet, verstehe ich nicht, warum wir trotz aller Erkenntnisse über die Gefahr, die vom Menschen ausgeht, geistig nicht in der Lage sind, Verzicht zu üben und Räume zu schaffen, wo der Mensch Betretungsverbot hat.

Ich glaube weniger der Wolf ist Stressfaktor für andere Tiere sondern eher der Mensch, der seine Freizeit in jedem Winkel dieser Welt verbringen muß und über alles Besitzansprüche deklariert.

Falsch verstandene Emotionen für Wölfe werden genau wie für viele andere Wildtiere die zivilisatorischen Grenzen überschreiten lassen.

Wir lassen es zu, dass in den großen osteuropäischen geschlossenen Waldgebiete, großflächige Rodungen stattfinden, damit wir bei Billiganbietern Möbel kaufen können und wer gibt uns das Recht, darüber zu urteilen, wenn die Wanderungsbewegungen nicht nur bei Menschen auf dieser Welt dadurch stattfinden.

Man kann nicht negative Energie verstreuen auf dieser Welt und erwarten, das dies problemlos abläuft.

Landwirte die mit Wolfspopulationen nicht im Einklang leben können, die haben ihr Berufsziel verfehlt. Es gibt genügend Länder wo der Wolf und die Herden der Menschen bewacht von Hunden
leben können. Die Hirten das Wissen besitzen, wie dies ohne zu großen Schaden funktionieren kann. Das kostet Geld und sind wir bereit den erhöhten kg Preis an Fleisch dafür zu bezahlen.
Nein . Wir fordern, aber niemand will mehr den Preis für Forderungserfüllungen bezahlen.

Wir verarmen in der Zwischenzeit auf allen Gebieten.
Barbara Ertel
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Re: Jetzt im ARD - Der Wolf in Deutschland

9 Jahre 2 Tage her
#347476
Hm, Barbara, ich stimme Dir in Deinem Gedankengang zu, nur, wieviel Fleisch wird weggeworfen, da es nicht verkauft wird. So könnte man sich auch die Kosten sparen. Es fehlt, denke ich, an sich an sozialem und demzufolge auch wirtschaftlichem Verhalten. Tiere haben es, nur wir menschen nicht.

Ein Vergleich von mir hat hier nicht mit Wölfen zu tun, sondern mit Wildschweinen. Denn neulich hatte ich die erste und für mich überraschende Begegnung mit einem großen Wildschwein. Ich hatte es in der Pampa herumlaufend wohl aus seinem Schlaf geweckt, denn es räkelte sich unter einem Baum mit tiefliegenden Ästen aus seiner Kuhle im Schlaf und stand auf, wobei ich zuerst eher an einen Erdrutsch dachte. Und plötzlich guckte mich auf ca. 8 m Entfernung ein Wildschwein an. Anstatt mich anzugreifen, grunzte es leicht, von wegen, wer stört mich hier in meinem Schlaf und entfernte sich ruhig. Ich war in dem Moment nur erstarrt dagestanden und dachte, meine letzte Stunde hätte geläutet. Denn das Schweinchen war groß und kräftig genug, mich wegzusemmeln.
Herzlichen Gruß
Jasmin

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Re: Jetzt im ARD - Der Wolf in Deutschland

9 Jahre 2 Tage her
#347478
Laika schrieb:
anja7326 schrieb:
...Peter Wohlleben ist für freilaufende Hunde und Wölfe in Wäldern, damit die Rehe nicht überhand nehmen, die vor Allem zu Jägers Wohl gefüttert werden.

Den Wolf zu verteufeln, ist natürlich Unsinn, er kann bis zu einer bestimmten Populationsgröße durchaus für den Wildbestand regulierend und gesunderhaltend wirken, aber verniedlichen sollte man ihn nicht. Denn bereits heute hat der Wolf gemerkt, dass er keine Feinde hat und genau dass wird er irgendwann auch ausleben, wenn der vorhandene freie Raum ab einer bestimmten Anzahl Wölfe nicht mehr ausreicht oder er merkt, wie leicht es in Mneschennähe ist, sich zu ernähren. Spätestens dann rückt er dichter an die Zivilisation, mal schauen, was dann passiert, denn bejagt wird er ja nicht.......
Und kann man es wirklich für gut befinden, wenn vom Menschen ernährte Hunde sich im Wald austoben, ständig das Wild in seinen Ruhezonen stören, in Stress versetzen, hetzen und ab und an aus Spaß eins reißen und fressen? Haben nicht auch die Wildtiere das Recht auf ungestörte Rückzugsräume, auf ihren angestammten Lebensraum?

Ist es nicht ein bisschen naiv immer wieder zu behaupten, dass die Jäger das Wild füttern, damit sie mehr schießen, wenn auf der anderen Seite die industrialisierte Landwirtschaft dem Wild fast das ganze Jahr über Nahrung und Deckung im Überfluß verschafft, ohne daß der Jäger aktiv werden muß und oftmals auch garnicht mehr kann?

Ich denke, der Umgang mit dem Wild ist regional unterschiedlich. Hier wird das Rehwild auch angefüttert, geschossen nur, wenn eins krank oder alt ist. Wildschweine wurden hier im Herbst mit großer Treibjagd dezimiert, weil sie Überhand nahmen und zahlreiche Felder beschädigten.
Außer dem Auto haben sie ja keine natürlichen Feinde...

Jetzt kommt der Wolf als natürlicher Feind hinzu und der soll bekämpft werden. Von wem? In erster Linie von Wanderschäfern, die Großherden haben.

Zeit über Massentierhaltung nachzudenken und darüber, ob unsere Tierhaltung noch so zeitgemäß ist.
Wir richten wieder über die Natur, wollen alles kontrollieren, das spiegelt sich auch in der üblichen Hundehaltung wieder.

Die Tiere zeigen uns, wo wir hin gehören.

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